Finanzierung von plastischen Operationen

Die Krankenkassen stellen sich bei solchen Eingriffen oftmals quer, da es sich in der Regel nicht um eine notwendige Operation handelt. Doch oftmals ist der Wunsch nach der perfekten Schönheit so groß, dass der Patient bereit ist, diese Operation aus eigener Tasche zu bezahlen. Was kann man machen, wenn der Wunsch zwar vorhanden ist, aber das Geld für eine solche Operation fehlt? Leider sind plastische Operationen, die oftmals in privaten Kliniken durchgeführt werden sehr kostspielig. Je nach Wunsch kann man bei einem solchen Eingriff mit Kosten von ein paar Tausend Euro rechnen. Viele Kliniken, die plastische Operationen durchführen, kennen die Problematik. Daher sollte man mit der Klinik seines Vertrauens Rücksprache halten. Einige dieser Kliniken bieten Kredite an durch Finanzpartner. Diese Kredite sind speziell auf plastische Chirurgie abgestimmt. Somit kann man beispielsweise für unter 100 Euro im Monat eine schöne Brust erhalten und sich wieder wohl in seiner Haut fühlen.

Ablauf einer Finanzierung von plastischen Operationen

Wie es bei jedem Kredit der Fall ist, wird bei einem Kredit speziell für eine plastische Operation nachgeforscht, ob der Antragsteller in der Lage ist den Kredit später zu tilgen. Wichtige Fragen, die man sich vor einem solchen Kredit stellen sollte, wären, ob der derzeitige Arbeitsplatz sicher ist, ob die Zinsen fair sind und ob man die monatliche Rate problemlos tragen kann. Es wäre außerdem wichtig zu erfragen, ob eine Ratenpause bei Bedarf möglich ist und ob es sich um einen flexiblen Kredit handelt. Es wäre zu empfehlen, einen Kredit nicht gleich durch die Klinik in Anspruch zu nehmen, sondern vorab sich Angebote über seine Hausbank einzuholen. Hier sind die Angebote oftmals wesentlich besser und man kann bares Geld sparen.

Wann hilft die Krankenkasse?

Der einfachste Weg den Kosten einer plastischen Operation zu entgehen wäre der, dass die Krankenkasse ihre Zustimmung gibt und diese Kosten übernimmt. Doch das ist nicht immer so einfach. Jedoch gibt es auch Fälle, bei denen die private sowie die gesetzliche Krankenkasse solche Eingriffe übernommen hat, selbstverständlich bei medizinisch notwendigen eingriffen, wenn beispielsweise durch einen Unfall eine plastische Operation notwendig ist. Der erste Schritt wäre sich seinem Arzt vorzustellen. Dieser muss die medizinische Notwendigkeit schriftlich bestätigen, sei es wegen eines körperlichen Gebrechens oder weil man seelisch mit der Situation nicht mehr klar kommt. Ist die Bestätigung des Arztes vorhanden, so muss man diese bei seiner Krankenkasse einreichen mit der Bitte um Kostenübernahme. Sollte der Antrag von dem Arzt ausgestellt worden sein mit dem Befund, dass diese Operation aus psychologischen Gründen notwendig ist, wird die Krankenkasse ein zusätzliches psychologisches Gutachten einfordern. Sollte man dieses ebenfalls erhalten, so steht einer Kostenübernahme der Krankenkasse nichts mehr im Wege.